Groß, schön, schlank – drei Eigenschaften, die ein Model oft braucht. Doch eine gute Figur reicht längst nicht aus, um in dem hart umkämpften Business zu punkten. Du solltest deinen Körper auch regelmäßig fit halten, damit du in Form bleibst und die besten Jobs ergatterst. Heute zeigen wir euch, welche Workouts unter Models besonders beliebt sind. Los geht’s!

 

Pilates

Pilates ist die perfekte Sportart, um das eigene Körpergefühl zu stärken und die Haltung zu verbessern. Das Workout ist quasi wie für Models gemacht. Durch eine Mischung aus Dehnübungen, Krafteinheiten und speziellen Atemtechniken wird deine Muskulatur rundum stabilisiert. Das gezielte Training macht dich nicht nur beweglicher, sondern verbessert ebenso die Kondition. Pluspunkt: Durch die Kräftigung der Muskeln wird gleichzeitig deine Haut gestrafft – so hat Cellulite erst gar keine Chance. Weil es die zahlreichen Übungen für jede Muskelpartie gibt, eignet sich Pilates als hervorragendes Ganzkörper-Workout. Mit der richtigen Atmung stabilisierst du deine Körpermitte und sorgst für eine tolle Haltung.

 

Seilspringen

Wenn du bei Seilspringen erst mal an den Kindergarten zurückdenkst, dann irrst du dich gewaltig. Das Power-Workout, heutzutage auch Jump Rope genannt, hat es nämlich wirklich in sich. Seilspringen steigert die Ausdauerfähigkeit, stärkt die Bein- und Rumpfmuskulatur und trainiert außerdem das Gleichgewicht und Rhythmusgefühl. So kannst du dich nicht nur wunderbar für den Catwalk, sondern ebenfalls auf dein nächstes Model-Casting vorbereiten. Am besten beginnst du zunächst mit 5 Minuten Training täglich und steigerst dich wöchentlich um etwa 1-2 Minuten, bis du schließlich bei 20 Minuten angelangt bist. Bei dieser Übung ist Geduld besonders wichtig, um die Sprunggelenke nicht zu überlasten oder verletzen – schließlich willst du anschließend noch in deine High Heels passen. Gut zu wissen: Beim Jump Rope verbrennst du ganze 400 Kalorien in nur 30 Minuten, während es beim Joggen nur etwa 290 Kalorien sind.

 

Joggen

Dennoch ist der Laufsport eine wunderbare Methode, um die Fettverbrennung anzukurbeln und die Kondition zu trainieren. Darüber hinaus passieren beim Joggen allerdings noch so viel mehr positive Dinge im Körper: Regelmäßiges Laufen baut die Muskeln auf, strafft sie und festigt die Haut. Vor allem die Bein- und Pomuskulatur werden bei diesem Workout gestärkt und auch der Oberkörper ist ständig in Bewegung. Das Ergebnis? Eine schöne Figur in Topform, auf die du wirklich stolz sein kannst. Joggen ist übrigens auch ein super Ausgleich nach stressigen Tagen. Es kostet zwar Motivation, nach Feierabend noch in die Sportschuhe zu schlüpfen, doch es lohnt sich: Beim Laufen werden Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol wirksam abgebaut und du bekommst schneller einen klaren Kopf. Mit kurzen Sprints wird das Workout nicht nur effektiver, sondern du fühlst dich anschließend auch gleich viel besser. Durch die hohe körperliche Belastung werden nämlich Glückshormone freigesetzt.

 

Core-Training

Beim Core-Training geht es, wie der Name schon sagt, um den „Kern“ – also deine Körpermitte. Mit speziellen Übungen stärkst du tiefliegende Muskeln im Bauch, Rücken oder Beckenboden. Das sorgt nicht nur für mehr Stabilität, sondern ebenfalls für eine schlanke Linie und eine verbesserte Körperhaltung. Durch regelmäßiges Training wird der Bauch flacher, die Taille schlanker und die Wirbelsäule kräftiger. Positiver Nebeneffekt: Bei dem gezielten Workout werden Körperpartien wie Beine und Po gleich mitgestrafft. Ähnlich wie Pilates eignet sich Core-Training also, um den gesamten Körper fit zu halten. Achte darauf, das Workout schön langsam und fast schon in Zeitlupe durchzuführen, das verstärkt den Effekt. Bei richtiger Durchführung zeigen sich erste Erfolge schon nach kürzester Zeit. Experten empfehlen, 2-3 Mal die Woche für 30 Minuten zu trainieren.

 

HIIT

HIIT ist die Abkürzung für hochintensives Intervalltraining und der Name ist bei diesem Workout definitiv Programm. Hier wechseln sich hochintensive Belastungsphasen mit aktiven Pausen ab und werden in mehreren Intervallen wiederholt. Ihr könnt euch das Training etwa so vorstellen: Auf 20 Sekunden Belastung folgen zehn Sekunden Pause. Die Intervalle werden mehrfach durchgeführt, sodass ihr einige Minuten am Stück ein intensives Workout habt. Durch die starke Belastung verbrennt der Körper wesentlich mehr Körperfett als beim üblichen Fitnesstraining, weshalb die Sportart besonders effektiv ist. Sie kurbelt den Stoffwechsel an und verbrennt viel Energie, damit der Körper nach den Belastungsphasen wieder in den Normalzustand gelangt. Auch deine Kondition wird bei diesem Workout deutlich verbessert. Kleiner Tipp: In Kombination mit Lauftraining kannst du deine Ausdauer beim HIIT drei- bis viermal so schnell steigern. Kurse gibt es mittlerweile in fast jedem Fitnessstudio. Worauf wartest du noch?